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Klinische Diabeteseinstellung mit der Dextrostix-Blutzuckerschätzungsmethode

  • E. Kirberger
  • N. Rwadi
  • P. Collischonn
Part of the Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie book series (ENDOKRINOLOGIE, volume 12)

Zusammenfassung

Vor 15 Jahren berichteten Frank und Kirberger über die Blutzuckermethode nach Nelson. Es war die zweite zuverlässige Blutzuckerbestimmung neben der von Hagedorn und Jensen. Sie besaß zwei Vorteile: Die Blutzuckerwerte waren auf Grund der geringeren Restreduktion genauer, und die Methode war einfacher durchzuführen. Inzwischen messen wir den Blutzucker im klinischen Routine-Laboratorium mit der Glucose-Oxydasereaktion oder dem O-Toluidin-verfahren. Beide Methoden sind weitgehend spezifisch, der reine Arbeitszeitaufwand liegt unter 5 min pro Bestimmung. Bei gleicher Spezifität unübertroffen einfach und schnell ist die Blutzuckerschätzung mittels des Dextrostix-Streifens. Dieses Verfahren ist direkt am Krankenbett durchführbar, das Resultat läßt sich in einer Minute ablesen. Der Nachteil besteht darin, daß sich die Farbreaktion nicht objektiv messen, sondern nur subjektiv an Hand einer Farbskala abschätzen läßt. Einer von uns (R). beherrscht dieses Abschätzen gut. Er hat 150 Vergleichsuntersuchungen mit der Glucose-Oxydasemethode und mit Dextrostix-Streifen durchgeführt. In 136 Fällen lagen die Dextrostix-Werte innerhalb der 20%-Abweichung. Auch Werte über 150 bzw. 200 mg-% ließen sich ausreichend genau bestimmen. Man muß dazu das Blut mit physiologischer Kochsalzlösung verdünnen oder die Reaktionszeit des Blutes auf dem Dextrostix-Streifen verkürzen. Zum Färbvergleich benutzen wir die englische bzw. amerikanische Farbskala.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • E. Kirberger
    • 1
  • N. Rwadi
    • 1
  • P. Collischonn
    • 1
  1. 1.Zentrallaboratorium und der II. Med. KlinikSt. Markus-KrankenhausesFrankfurt a. M.Deutschland

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