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Beziehungen zwischen den einzelnen Geschwindigkeitskonstanten

  • Hans-Dieter Ohlenbusch

Zusammenfassung

Wenn r 1r1, kann eine näherungsweise Angleichung der Gl. (111.21) an die lineare Form (III.26) dann eintreten, wenn zwischen einzelnen Konstanten der allgemeinen Gleichung solche Unterschiede in der Größenordnung bestehen, daß einige oder mehrere Glieder der Gleichung neben den anderen vernachlässigt werden können. Es muß also nach Extremwerten der Konstanten gesucht werden, die zu der erwarteten Vereinfachung führen. Hierbei müssen neben der Größe Q auch die übrigen Parameter der Gl. (III.21) Beachtung finden. Unter dem Aspekt einer kinetischen Analyse bedeutet die Benutzung derartiger spezieller Werte die jeweilige Formulierung einer konkreten Wirkungsmöglichkeit des Effektors. Offenbar gehört zu jedem der drei Reaktions-mechanismen, die durch den Wert von Q charakterisiert sind, eine Mannigfaltigkeit solcher Wirkungsmöglichkeiten, die sich durch das Verhältnis der Einzelkonstanten zueinander unterscheiden. Die klassischen molekularkinetischen Interpretationen der drei Hemmungstypen, die im vorigen Kapitel zitiert wurden, repräsentieren nur jeweils eine, allerdings naheliegende Deutungsmöglichkeit für das Auftreten der kinetischen Typen. Für die Erörterung der übrigen Reaktionsformen, die jeweils zum gleichen kinetischen Typ führen, ist es nützlich, zunächst grundsätzlich die Wirkungsmöglichkeit eines Effektors zu umreißen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Hans-Dieter Ohlenbusch
    • 1
  1. 1.Universität KielDeutschland

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