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Die inapparente Infektion als Form der Reaktion des Wirtes auf den Erreger

  • Roland Gädeke
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Zusammenfassung

Als dynamische Grundlage zahlreicher Krankheiten wurde in der hippokratischen und galenischen Lehre der Antagonismus zwischen exogenen Schädlichkeiten (Kontagium sowie Katastasis eines Miasma) und der besonderen jeweiligen Reaktionslage eines befallenen Individuums (Krasis und Protokatartisis) angesehen. Grundsätzlich läßt dieses Dogma Raum für die Vorstellung, daß in einer besonderen Situation die Auseinandersetzung zwischen den sich bekämpfenden Kräften erscheinungsarm und — nosologisch betrachtet — harmlos verlaufen kann. Es gehört beispielsweise zu einem alten ärztlichen Erfahrungsgut, daß künstlich übertragene Pocken einen weniger lebensbedrohenden Verlauf zu nehmen pflegen als die spontane Erkrankung ; dies teilt ein Gedicht des 10.–11. Jh. n. Chr. aus der Schule von Salerno [376] mit.

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© Springer-Verlag oHG, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

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  • Roland Gädeke

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