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Die Mikrometer

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Zusammenfassung

Besondere Einrichtungen zur Messung kleiner Winkel nennt man Mikrometer (Feinwinkelmesser). Die einfachste Form nach Montanari (1674) besteht in einer Glasteilung in der Brennebene des Fernrohrobjektives; ihr Maßstab steht zweckmäßig in einem solchen Verhältnis zur Brennweite des Objektives, daß der Teilstrichabstand einem runden dingseitigen Winkelwert entspricht; Bruchteile werden geschätzt. Statt der Glasteilung können auch Einschnitte in die Gesichtsfeldblende oder darüber gespannte Fäden benutzt werden. Ein Netz in Rechteckform dient zur Messung in rechtwinkligen Koordinaten, ein solches in Form von Kreisen und Durchmessern zur Messung in Polarkoordinaten. Mit diesen Netzen kann man auch die Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung eines Zieles messen; am Anfang der Meßzeit wird die Mittelmarke auf das Ziel eingerichtet, dann läßt man das Zielbild bei unveränderter Visierlinie auslaufen und beobachtet, bis zu welcher Stelle des Netzes das Ziel am Ende der Meßzeit gelangt ist. Man kann auch ohne Netz eine Hilfsmarke oder besser eine Reihe miteinander verbundener Marken mit regelbarer und meßbarer Geschwindigkeit in der Bewegungsrichtung des Zielbildes verschieben und so die Geschwindigkeit des Zielbildes unmittelbar messen, indem man die Geschwindigkeit der Marke ihr gleich macht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  1. 1.Firma Carl ZeissDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule Stuttgart Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Carl ZeissDeutschland

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