Das klinische und pathologische Bild der experimentellen diätetischen Lebernekrose

  • K. Strunz
  • A. Hock
Part of the Beiträge zur Ernährungswissenschaft book series (BEW, volume 4)

Zusammenfassung

Die Auslösung der experimentellen Lebernekrose beruht nach einer Einteilung Egers (79) im wesentlichen auf 3 Methoden: 1. Unterbindung der arteriellen Blutversorgung des Organs; 2. Toxische Einwirkungen; 3. Fütterung nekroseauslösender Mangeldiäten. Die letztere Form ist Gegenstand unserer vorliegenden Arbeit, in der wir die experimentelle, mangeldiätetische, nekrotische Leberschädigung der Ratte als „diätetische Lebernekrose“ bezeichnen. In der Literatur werden ähnliche Bezeichnungen verwendet (wörtliche Übersetzungen): „Hämorrhagie und Nekrose der Leber“; „massive Nekrose der Leber“ (123); „massive diätetische Lebernekrose“ (132); „auf diätetischem Wege ausgelöste Lebernekrose“ (3, 95). Schwarz (259) hat einmal vorgeschlagen, an Stelle von „Nekrose“ „nekrotische Degeneration“ in der Fassung „diätetische nekrotische Leberdegeneration“ zu verwenden, um dadurch dem allmählichen Entstehen der Schädigung, in deren Verlauf die morphologisch faßbare Nekrose nur als tödliches Endstadium steht, Rechnung zu tragen.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, Darmstadt 1960

Authors and Affiliations

  • K. Strunz
    • 1
  • A. Hock
    • 2
  1. 1.Institut für TierernährungslehreHumboldt-Universität BerlinDeutschland
  2. 2.Instituts für TierernährungslehreHumboldt-Universität BerlinDeutschland

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