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Die Zahlungsmittel Eines Gewerbebetriebes — als Erneuerungskollektiv Gesehen —

  • Hans Bolza

Zusammenfassung

Die Darstellung im letzten Kapitel veranschaulicht, daß die Zahlungsmittel die Aufgabe haben, die Zeitlücke T = t 2 -t 1 zu überbrücken. Bei den Zahlungsmitteln muß man unterscheiden zwischen denjenigen, die als endgültige Abgeltung für Waren- oder Dienstleistung anerkannt werden und die wir als „echte Zahlungsmittel“ bezeichnen wollen, also Münzen, Banknoten und Giralgeld (auch Check- oder Bankgeld genannt) und denjenigen, die nur „an Zahlungs statt“ gegeben werden, das sind Kundenwechsel und Buchgeld in Gestalt von Warenforderung (Last schriften in den Büchern der Warenlieferanten)1. Die Zeitlücke T ist — wenn auch bis heute fast vollkommen ignoriert — eine der wichtigsten und entscheidenden Daten jeder Wirtschaft, in der zahlenmäßig abgerechnet wird. Ob man die Größe (T) durch dirigistische Maßnahmen beeinflussen — also vergrößern oder verkleinern — kann, soll hier nicht erörtert werden.

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Literatur

  1. 1.
    Die zugehörigen Gutschriften in den Büchern der Warenempfängern dürfen nicht unter die Zahlungsmittel (Soll), im erweiterten Sinn verstanden, eingereiht werden, sondern sind unter die Warenschulden, also Kreditoren (Haben) einzureihen; s. Kontenleiter S. 117 des Anhanges.Google Scholar
  2. 1.
    Hans Bolza „Entstehung und Bedeutung des Giralgeldes“. Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Band 157 (1943). Siehe Anhang.Google Scholar
  3. 1.
    Irving Fisher „Die Kaufkraft des Geldes“. Verlag: Walter de Gruyter & Co., Berlin-Leipzig 1922.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • Hans Bolza
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität WürzburgDeutschland
  2. 2.Industrie- und Handelskammer Würzburg-SchweinfurtDeutschland

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