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Blick auf die inter- und intrapersonelle Variabilität des Körperfülle- und des Längenverlaufs in den ersten 6 Lebensjahren

  • Edmund Scholz
Part of the Wissenschaftliche Jugendkunde book series (JUGENDKUNDE, volume 5)

Zusammenfassung

Mathias Schieiden hat bereits vor rund 100 Jahren den Grundsatz aufgestellt, daß alle Gestaltungen und Formen, die ein Organismus im fertigen Zustand zeigt, unverständlich sind, wenn man nicht seine Entwicklung von den ersten Anfängen an verfolgt. Nach der gebrachten Schilderung der individuellen menschlichen Wachstumsverläufe gilt dieser Grundsatz sinngemäß auch für den Spezialfall, daß die verschiedenen Körperformen der Lernanfänger und ihre Wachstumsverläufe im Schulkind alter unverständlich sind, wenn nicht die Wachstumsgesetzlichkeiten der ersten 6 Lebensjahre und ihre (typologischen) Abartungen bekannt sind. Deshalb sei jetzt untersucht, was das in Abb. 20 gebrachte Indikatordiagramm der Mittelwertverläufe von Gewicht und Länge nach der Tabelle der Normalmaße von Stuart und Stevenson über die intrapersonelle Variabilität des Körperfülle- und des Längenverlaufs in den ersten 6 Lebensjahren im großen aussagt. Durch den vorhergehenden Abschnitt sind wir darauf aufmerksam gemacht worden, daß den Mittelwertverläufen nur allgemeine Tendenzen des Wachstumsverlaufs entnommen werden können, d. h. sie zeigen nur an, welcher Art die am häufigsten vorkommenden Wachstumserscheinungen sind. In wie verschiedener Weise sich die Tendenzen und ihre Ausartungen bei den individuellen Wachstumsverläufen kombinieren können, wird sich in Nr. 38 beim vergleichenden Studium von Individualverläufen ergeben.

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Copyright information

© Johann Ambrosius Barth, München 1963

Authors and Affiliations

  • Edmund Scholz

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