Ausblick auf das Problem der Existenz von Phasen des Gesamtwachstums und der Eruierung des „normalen Wachstums“

  • Edmund Scholz
Part of the Wissenschaftliche Jugendkunde book series (JUGENDKUNDE, volume 5)

Zusammenfassung

Die zuletzt besprochenen Befunde weisen darauf hin, daß eine Diskussion darüber, ob es scharf begrenzte Phasen des Gesamtwachstums gibt oder ob zweckmäßigerweise nur von Phasen einzelner Körperteile oder Organsysteme gesprochen werden sollte, von einer Untersuchung darüber abhängt, in welchem Umfang und wie häufig Wachstumserscheinungen zu beobachten sind, die als „asynchroner“ Verlauf imponieren. Die Erscheinung des Asynchronismus verhindert, daß im Individualfall von einer scharf begrenzten Phase des Gesamtwachstums die Rede sein kann. Je häufiger diese Erscheinung bei den Individualverläufen auftritt, um so mehr verliert das Operieren mit dem Begriff einer Phase des Gesamtwachstums an praktischer Bedeutung. Im folgenden will ich daher alle bereits genannten Befunde noch einmal eingehender unter dem Gesichtspunkt besprechen, in wie weit sie sich zur empirischen Untermauerung des Begriffs „Phase des Gesamtwachstums“ eignen.

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© Johann Ambrosius Barth, München 1963

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  • Edmund Scholz

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