Die Arten der Bestäubung und ihre Hilfsmittel

  • Fritz Knoll
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 57)

Zusammenfassung

Damit die männlichen Geschlechtszellen mit Hilfe der Pollenschläuche die Eizellen erreichen können, müssen die Pollenkörner auf bestimmt gebaute Empfangsstellen der Blüte übertragen werden. Es sind dies bei den nacktsamigen Pflanzen, zu denen unter anderen die Nadelhölzer gehören, die Tropfen an den Öffnungen der frei liegenden Samenanlagen (Abb. 13), und bei den bedecktsamigen Pflanzen, denen auch unsere Weiße Lilie angehört, die bereits besprochenen feuchten Narbenteile (Abb. 5 d u. h). Die Übertragung auf diese Empfangsstellen heißen wir Bestäubung. Stammt der Pollen aus derselben Blüte, dann sprechen wir von Selbstbestäubung, bei der Bestäubung aus einer anderen artgleichen Blüte dagegen von Fremdbestäubung. Erfolgt die Bestäubung zwischen verschiedenen Blüten eines Pflanzenindividuums, dann hat man sie als Nachbarbestäubung bezeichnet. Es kann sich dabei um Zwitterblüten oder um getrennt geschlechtige Blüten einhäusiger Pflanzen handeln. Sie kommt beispielsweise bei den Korbblütlern (Kompositen) in einem und demselben Blütenköpfchen häufig vor.

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Copyright information

© Spinger, Verlag OHG. Berlin · Göttngen · Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Fritz Knoll
    • 1
  1. 1.Botanischen Instituts und GartensUniversität Wien I. R.Deutschland

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