Zusammenfassung

Wir haben die Speiseröhre von 7 Kaninchen, 3 Ratten und 3 Mäusen mikroskopisch untersucht. Unmittelbar nach dem Tode injizierten wir eine Gelatinemischung folgender Zusammensetzung: 20 g weiße Gelatine, 10 g Berliner Blau, 10 g Glycerin und 1 cm3 Chloralhydrat auf 200 cm3 Wasser. Die Gefäßfüllung erfolgte bei 2 Kaninchen vom linken Ventrikel des Herzens aus, dabei wurde bei einem Tier die Aorta über dem Zwerchfell abgeklemmt. Bei zwei weiteren Kaninchen injizierten wir über den rechten Vorhof und bei einem anderen über den Truncus coeliacus. In einem weiteren Versuch intubierten wir den Kaninchenoeso-phagus mit einem Kunststoffschlauch und injizierten Plastoid (Romeis, 1948) über den linken Ventrikel. Nach dem von Schummer (zit. nach Romeis, § 866) angegebenen Verfahren erhielten wir dann ein Korrosionspräparat. Die Gefäße der Ratten- und Mäuseoesophagi wurden durch Füllung über den linken Ventrikel dargestellt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Stefan Günther
    • 1
  • Werner Lierse
    • 2
  1. 1.Anatomisches InstitutUniversität HamburgDeutschland
  2. 2.Anatomisches InstitutUniversität BaselSchweiz

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