Advertisement

Nutzen und Wirtschaftlichkeit Verschiedener Desinfektionsverfahren für Anaesthesiezubehör

  • H. Herbst
  • R. Kappeler
Conference paper

Zusammenfassung

Bei der Sterilisation bzw. Desinfektion von Anaesthesiezubehör gibt es eine Reihe von Verfahren, die sich in der Technik und in den Kosten erheblich voneinander unterschieden. Es soll hier an dieser Stelle keine systematische Zusammenstellung geboten werden. Vielmehr liegen unseren Untersuchungen 3 ausgewählte Verfahren zugrunde, die man allerdings zu den gebräuchlichsten zählen kann. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, daß das Anaesthesiezubehör nicht im streng hygienisch-bakteriologischen Sinne steril zu sein braucht, sondern daß uns eine Volldesinfektion — also eine Befreiung von pathogenen Keimen bzw. von vegetativen Formen der Mikroorganismen — ausreicht. Bei sorgfältigem Vorgehen werden hierbei Sporenbildner miterfaßt. Außerdem ist eine Übertragung von Gasbrand, Milzbrand und Tetanus über das Anaesthesiezubehör sehr unwahrscheinlich. Neben der Frage der Wirksamkeit der zu untersuchenden Desinfektionsverfahren galt unsere Untersuchung hauptsächlich den Kosten. Diese unterteilen sich in 1. Investitionskosen, 2. laufende Betriebskosten und 3. Verschleiß des zu desinfizierenden Materials. Als dem Verschleiß unterliegendes Material wurde angenommen: Intubationskatheter, Atemmaske, Faltschläuche und Beatmungsbeutel. Es wird vom Sachbedarf eines größeren Krankenhauses mit täglich 30 Anaesthesien ausgegangen. Bei kleineren Häusern und geringerem Bedarf verschieben sich die Angaben, allerdings nicht parallel.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H. Herbst
  • R. Kappeler

There are no affiliations available

Personalised recommendations