Experimentelle Untersuchungen in Vivo zur Katecholaminsekretion aus dem Nebennierenmark bei Methoxyflurannarkose

  • C. Dreyer
  • D. Bischoff
  • M. Göthert
Conference paper

Zusammenfassung

An 8 Katzen, die als Basisnarkoticum Pentobarbital (30 mg/kg, i. p.) erhalten hatten, wurde geprüft, ob Methoxyfluran die spontane Katecholamin(KA)-Freisetzung aus dem Nebennierenmark hemmt. Die KA-Konzentrationen im Blut der linken V. adrenolumbalis wurden spektrofluorometrisch nach HÄGGENDAL (1963) bestimmt. Vor Einleitung der Methoxyflurannarkose betrug die Adrenalin (A)-Sekretion 5, 1, die Noradrenalin(NA)-Sekretion 3,7 ng/kg/min. Nach je 40-minütiger Einwirkung von 0,3 und 0,4 Vol.% Methoxyfluran fiel die Sekretion beider Katecholamine konzentrationsabhängig ab. Am Ende der Methoxyflurannarkose betrug die A-Sekretion nur noch 17%, die NA-Sekretion sogar nur noch 6% des Ausgangswertes. Eine Stunde nach Absetzen des Narkoticums war die KA-Sekretion wieder auf das Ausgangsniveau angestiegen. Entsprechende Veränderungen der KA-Freisetzung hatten auch LI et al. (1968) bei Hunden beobachten können.

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • C. Dreyer
  • D. Bischoff
  • M. Göthert

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