Zusammenfassung

Im Beginn meiner Untersuchungen nahm ich auf Grund der elektronen-mikroskopischen Bilder an, daß ein Teil der Kapillaren nicht bloß zwischen den Herzmuskelfasern verläuft sondern in sie eindringt; diese Ansicht schien auch durch Färbepräparate lichtmikroskopisch bestätigt zu werden. Bei fortschreitender Entwicklung der elektronenmikroskopischen Technik, und insbesondere bei Beachtung der ultramikroskopischen Zupfpräparate, ist es mir neuerdings immer möglich gewesen, zwischen Kapillarwand und Muskelfibrille eine feine Membran, das Sarkolemm, zu finden. Es scheint deshalb, vorausgesetzt, daß diese feinen Membranen wirklich immer eine Muskelfaserbegrenzung darstellen, angezeigt, bis auf weiteres den Standpunkt festzuhalten, daß die Kapillaren immer im Räume zwischen den Muskelfasern verlaufen (1956 b).

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff, Darmstadt 1957

Authors and Affiliations

  • Bruno Kisch
    • 1
    • 2
  1. 1.Universität Köln a. RheinDeutschland
  2. 2.Yeshiva UniversityNew YorkUSA

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