Advertisement

Theorie der Sekundärvarianten

  • Klaus Conrad

Zusammenfassung

Bei der wissenschaftlichen Bearbeitung der Variabilität menschlicher Konstitutionsformen kann man zwei Wege beschreiten. Bei dem einen ist der Ausgangspunkt das Individuum, die einzelne Variationsform, beim anderen die Variabilität als Ganzes. Der eine Weg geht vom Besonderen zum Allgemeinen, der andere vom Allgemeinen zum Besonderen; der eine ist bei deskriptiver Betrachtungsweise der geeignetere, der andere erweist sich bei genetischer Fragestellung als praktischer. Wir wollen auch beim weiteren Fortschreiten unserer Überlegungen unseren Ausgangspunkt beibehalten, indem wir von der Variabilität im allgemeinen zum Einzelfall vorstoβen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1.
    Von Eickstädt: Rassenkunde und Rassengeschichte der Menschheit 1, 772 ff.Google Scholar
  2. 1.
    Weissenfeld: Neue Gesichtspunkte zur Frage der Konstitutionstvpen, Z. ges. Neurol. Psychiat. 156, 432 (1936).CrossRefGoogle Scholar
  3. 1.
    Kretschmer und Enke, l. c. S. 60.Google Scholar
  4. 1.
    Die Extremitätenbehaarung lassen wir aus der Betrachtung fort, da sie eigenen, schwer überschaubaren Gesetzen unterliegt.Google Scholar
  5. 1.
    Diese fortschreitende Terminalbehaarung bei Frauen, auch als Virilismus bezeichnet, findet man vor allem bei Störungen der Nebennierenrindenfunktion. Sie ist jedoch wohl zu unterscheiden von der feinen, flaumartigen Oberlippenbehaarung mancher Frauen, vor allem der mediterranen Rasse, die schon von Jugend auf besteht und nicht zur Terminal-, sondern zur Primär-(Lanugo-)behaarung gehört.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. im übrigen S. 69.Google Scholar
  7. 1.
    Nach unserer Terminologie ist gewissermaßen jeder Mensch eine Mischform, da jeder irgendwo auf der Linie zwischen dem pykno-und leptomorphen und zugleich zwischen dem hyper-und hypoplastischen Pol liegt. „Reine“ Typen sind nur solche, die bezüglich der anderen Variationsebene mittlere Typen sind.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Klaus Conrad
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

Personalised recommendations