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Die Kommunikation vom und zum chirurgischen Krankenhaus

  • Wolfgang Müller-Osten

Zusammenfassung

Im kleinen äußert sich die geschilderte Entfremdung bereits im vielfach fehlenden Kontakt zwischen den Chirurgen der Krankenhäuser einerseits und den frei praktizierenden Chirurgen andererseits. Selbstverständlich ist das örtlich verschieden. Je kleiner die Stadt, der Bezirk, um so mehr kennen sich beide Partner, niedergelassene und Krankenhaus-Chirurgen. Je freier sie von Prestige-Denken sind, je mehr der eine von der Arbeitsweise des anderen kennt, je intensiver die gemeinsame chirurgische Fortbildung betrieben wird, um so stärker wird die Zusammenarbeit sein. Wenn sich der eine Teil auf den anderen verlassen kann, wird der Krankenhauschirurg z.B. nicht mehr die bereits ambulant durchgeführte Voruntersuchung wiederholen müssen und wird die vom praktischen Chirurgen bereits eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen nur fortzusetzen brauchen, ohne sie erst zu kontrollieren. Dann wird das vordergründige Argument zurücktreten und vielleicht sogar entfallen können, Verantwortung für Maßnahmen anderer nicht unbesehen und nicht ohne Überprüfung übernehmen zu dürfen.

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Referenzen

  1. 1.
    E. Rosenau: Der Arztbrief. Informationen des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen 8 (1969).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Müller-Osten
    • 1
  1. 1.Hamburg 13Deutschland

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