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Die Zeit des Neuen Testamentes: Johannes der Täufer und Jesus

  • Klaus Koch
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 83)

Zusammenfassung

Seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. haben die christlichen Kirchen jene Bücher zusammengefaßt, die sie als grundlegende Dokumente des neuen Bundes Gottes mit der Menschheit ansahen und deshalb das Neue Testament nannten. Die Sammlung umfaßt 27 Schriften, also etwa ebenso viele wie das Alte Testament. Dennoch bestehen zwischen den beiden Teilen der Bibel beträchtliche Unterschiede. Zunächst sprachlicher Art. Sämtliche Schriften des Neuen Testamentes sind griechisch abgefaßt und zeugen von dem starken Einfluß der griechisch-hellenistischen Kultur um die Zeitenwende auf den gesamten Mittelmeerraum, dem sich auch die werdende Christenheit nicht verschließen konnte und wollte. Die Ursprache der alttestamentlichen Bücher ist dagegen — von ganz wenigen Ausnahmen wie der griechisch geschriebenen Weisheit Salomos abgesehen — entweder das Hebräische oder das nah verwandte Aramäische. Gehört das Alte Testament mit seiner Sprache und seiner Denkwelt völlig zum orientalischen Altertum, so ist das Neue Testament in der Grenzzone zwischen orientalischem und hellenistischem Geist entstanden mit dem Erfolg, daß die Wirkung nach beiden Seiten hin erfolgte. — Dann ist das Alte Testament in einem Zeitraum von fast tausend Jahren entstanden, das Neue Testament dagegen innerhalb weniger Jahrzehnte.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Klaus Koch
    • 1
  1. 1.Universität HamburgDeutschland

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