Advertisement

Geschichtlicher und länderweiser Überblick über das Material

  • Gerhard Mackenroth
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Bevölkerungsstatistische Modelltypen und demographische Kennziffern sind sämtlich reine Gedankenkonstruktionen. Es wird immer gefragt: wie würde diese oder jene demographische Größe sein, wenn .... Die Voraussetzungen werden rein statistisch, also gewissermaßen soziologisch neutral formuliert. Wir fragten bisher nicht danach, ob eine Sterbetafelbevölkerung wirklich geschichtlich werden könnte und welche Voraussetzungen soziologischer Art dafür erfüllt sein müßten, wir fragten nicht, ob eine Sterblichkeit und eine Fruchtbarkeit, wie sie der Errechnung einer Reproduktionsziffer zugrunde liegen, wirklich längere Zeit nebeneinander bestehen können. In der Wirklichkeit tun sie es ganz offenbar nicht, denn täten sie es, würde sich die Ziffer ja nicht ändern, sie ändert sich aber laufend.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Geschichtliche Beispiele dafür bei IRENE B. TAEIIBEE: Migration and the Population Potential of Monsoon Asia, in Postwar Problems of Migration, Papers presented at the Round Table on Population Problems, 1946 Conference of the Milbark Memorial Fund, New York 1947, S. 10.Google Scholar
  2. 3.
    St. H. Roberts: Population Problems of the Pacific, London 1927; 4 vgl. ferner: Handbook of the Trust Territory of the Pacific Islands, Navy Department, Washington 1948.Google Scholar
  3. 1.
    K. Davis: Demographic Fact and Policy in India, in Demograhic Studies of Selected Areas usw., S. 46, dort zitiert und verwertet VERA AUSTEY: Modern, India and the West, Oxford University Press 1941.Google Scholar
  4. 1.
    An den Universitäten Indonesiens stellen sie den größten Prozentsatz der Studierenden, so an der Technischen und Medizinischen Hochschule in Bandoeng und Batavia; Rodenwaldt, a. a. O., S. 148.Google Scholar
  5. 1.
    A. B. Cole: Japans Population Problems, in War and Peace, Pacific Affairs XVI/4 (Dez. 1943), S. 397 ff. und die dort zitierte weitere Literatur, insbesondere NAOMASA YAMASAKI: A Note on the Geographical Distribution of the Density of Population, Birth-and Death Rates in Japan in Problems of the Pacific, herausgeg. von J. B. Condliffe, Chicago 1927. Neuerdings Irene B. Taeuber: The Dynamics of Population in Japan, a. a. O., S. 1ff.Google Scholar
  6. 2.
    Taeuber: The Dynamics of Population in Japan, a. a. O., S. 1ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Gerhard Mackenroth
    • 1
  1. 1.Christian Albrechts-Universität KielDeutschland

Personalised recommendations