Calcium

  • Chemikerausschuß der Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute e.V.

Zusammenfassung

Das Calcium steht in der Häufigkeitsskala der Elemente an fünfter Stelle. Sein Anteil am Aufbau der Erdrinde beträgt 3,4%. Es kommt in der Natur infolge seines unedlen Charakters nie gediegen, sondern stets nur in Form seiner Verbindungen vor, so als Carbonat, Sulfat, Silicat, Phosphat und Fluorid. Diese sind in Wasser sämtlich schwer- oder praktisch unlöslich. Das Carbonat (CaCO3) tritt vorwiegend in 3 verschiedenen Erscheinungsformen auf, als Kalkstein, Kreide bzw. Marmor, ferner in großen Mengen als Dolomit, einem Doppelcarbonat des Calciums mit Magnesium (CaCO3·MgCO3). Das Sulfat bildet als Gips (CaSO4·2H2O) oder als wasserfreier Anhydrit gewaltige Lager; es ist auch im Meerwasser zu finden. Calciumsilicate und vor allem Doppelsilicate bilden den hauptsächlichsten Bestandteil der Silicatgesteine. Von den Calciumphosphaten sind als wichtigste Mineralien der Phosphorit [Ca3(PO4)2] und der Apatit [3Ca3(PO4)2·Ca(F2Cl2)] zu nennen. Ein Fluorid des Calciums ist der Flußspat (CaF2).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Liescne, O.: Rechenverfahren und Rechenhilfsmittel mit Anwendungen auf die chemische Analyse. Stuttgart. F Enke 1932.Google Scholar
  2. Berl-Lunge: Chemisch-technische Untersuchungsmethoden III, B. Aufl., S. 707ff. Berlin: Springer 1932.Google Scholar
  3. Vogel: Das Acetylen. S. 43. Leipzig: Spamer 1923.Google Scholar
  4. Berl-Lunge: Chemisch-technische Untersuchungsmethoden, Bd. II, 2, B. Aufl., S. 1121. Berlin: Springer 1932.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • Chemikerausschuß der Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute e.V.

There are no affiliations available

Personalised recommendations