Advertisement

Der architektonische Aufbau des Nierenmarkes der Ratte

Conference paper

Zusammenfassung

Nach Untersuchungen von Moffat und Fourman (1963) sowie von ROLLHÄUser, KRIZ und HEINKE (1964) besitzt das Nierenmark der Ratte eine sehr strenge Gefäßarchitektur. Es sind im Nierenmark zwei Gefäßarten zu unterscheiden, die zu- bzw. abführenden Vasa recta und die Kapillaren. Auch die Vasa recta haben den Wandbau von Kapillaren, sind jedoch weitlumiger als diese und verlaufen im Gegensatz zu Kapillaren unverzweigt und geradlinig im Mark abwärts oder aufwärts. Aufgrund dieser Eigenheiten sind sie ein besonderer Gefäßtyp, der sowohl die Funktion von Verteilergefäßen als auch von Kapillaren erfüllen kann. Diese Gefäße, die Vasa recta, scheinen die Gesamtarchitektur des Markes zu bestimmen. Sie bilden die auffälligste Struktur des Nierenmarkes, die Gefäßbündel. Mit Ausnahme der aus den oberen Teilen des Innenstreifens direkt aufsteigenden venösen “Vasa recta” verlaufen alle zu- und abführenden Vasa recta im Verband der Bündel. Aus ihnen speisen bzw. in sie entleeren sich die Kapillarplexus der drei Markabschnitte, des Außenstreifens, des Innenstreifens und der Innenzone.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Möllendorff, W.v.: Der Exkretionsapparat. In: Handbuch der mikroskopischen Anatomie des Menschen, Bd. VII/1. Berlin: Springer, 1930.Google Scholar
  2. 2.
    Moffat, D.B., and Fourman, J.: The vascular pattern of the rat kidney. J. Anat. (Lond.) 97, 543–553 (1963).Google Scholar
  3. 3.
    Peter, K.: Untersuchungen über Bau und Entwicklung der Niere. Jena: Gustav Fischer, 1909.Google Scholar
  4. 4.
    Rollhäuser, H., Kriz, W. und Heinke, W.: Das Gefäßsystem der Rattenniere. Z. Zellforsch. 64, 381–403 (1964).CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin • Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • W. Kriz

There are no affiliations available

Personalised recommendations