94. Kongreß pp 586-593 | Cite as

Ultraschalluntersuchungen des Herzens

  • P. Bubenheimer
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 94)

Zusammenfassung

Innerhalb von 15 Jahren hat sich die Ultraschalldiagnostik des Herzens in fast allen Krankenhäusern und vielen internistischen Praxen etabliert, die invasive Diagnostik teils abgelöst, teils ergänzt. Die historische Entwicklung der Methode schlägt sich bis heute in den Gebührenordnungen nieder: Danach soll die Grundlage einer echokardiographischen Untersuchung ein TM-Echokardiogramm sein und nur nach Bedarf durch ein 2D-Echokardiogramm ergänzt werden. In speziellen Fällen können zusätzlich die Dopplerechokardiographie und schließlich als letzte Stufe die Farbdopplerechokardiographie eingesetzt und nur gemeinsam mit den vorgenannten Stufen abgerechnet werden. Das Festhalten an dieser Hierarchie ist im praktischen Alltag meist nicht sinnvoll. Dies läßt sich an einer klassischen Indikation zum Echokardiogramm, der Mitralstenose, zeigen (Abb. 1): Das TM-Echokardiogramm erlaubt meist eine eindeutige Diagnose und eine grobe Quantifizierung (abgeflachter EF-Slope), die Sicherheit der morphologischen und funktionellen Beurteilung wurde aber durch das 2D-Echokardiogramm erheblich übertroffen (direkte Bestimmung der Öffnungsfläche). Die Dopplerechokardiographie ergänzt nun die funktionelle Beurteilung durch die Berechnung des Druckgradienten und der Öffnungsfläche (Druckabfall-Halbwertszeit) aus der Flußkurve. So ist die Mitralstenose mit den 2D- und Dopplerverfahren ausreichend abgeklärt, ein TM-Echokardiogramm der Mitralklappe eigentlich verzichtbar.

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Copyright information

© J. F. Bergmann Verlag, München 1988

Authors and Affiliations

  • P. Bubenheimer
    • 1
  1. 1.Rehabilitationszentrum für Herz- und KreislaufkrankeBad KrozingenDeutschland

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