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Kongreß pp 83-86 | Cite as

Zelluläre Aspekte der Immunabwehr

  • H. Wagner
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 93)

Zusammenfassung

Aus medizinischer Sicht ist es die Aufgabe des Immunsystems, individualfremdes Material zu identifizieren und so zu verändern, daß es eliminiert werden kann. Dementsprechend ist das Immunsystem ein Organ der Wahrnehmung und der Diskriminierung zwischen „selbst“ und „fremd” (Beurteilung). Die Summe an Lymphozyten (Immunzellen) stellen quasi das Wahrnehmungsorgan dar; nach der „klonalen Selektionstheorie“ besitzt jedoch der Einzellymphozyt nur Zuständigkeit für einen Reiz (Stimulus). Als Stimulus dienen Mikroareale (Epitope) an Makromolekülen. Makromoleküle, deren Epitope als spezifische Stimuli erkannt werden, nennt man Antigene. Der Mensch verfügt über ca. 1012 Lymphozyten, und jeder Lymphozyt besitzt auf seiner Oberfläche Rezeptoren (Eiweißmoleküle), die so konstruiert sind, daß sie jeweils mit einem bestimmten Epitop eines Antigens nach dem „Schlüssel-Schloß“-Prinzip reagieren können.

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Literatur

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Copyright information

© J. F. Bergmann Verlag, München 1987

Authors and Affiliations

  • H. Wagner
    • 1
  1. 1.Abteilung Medizinische Mikrobiologie und ImmunologieUniversität UlmDeutschland

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