Advertisement

Crossover-Studie über Therapieindikatoren und blutdrucksenkende Wirkung des β-Rezeptorenblockers Atenolol und der Diuretikakombination Triamteren/Hydrochlorothiazid

  • U. Walter
  • U. Cordes
  • T. Philipp
  • A. Distler
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 83)

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurde verschiedentlich der Versuch unternommen, die Gruppe der Patienten mit essentieller Hypertonie nach ihrer Sympathikusaktivität [3] oder nach der Höhe ihrer Reninaktivität [2, 5] in Untergruppen zu unterteilen. Diese Differenzierung erfolgte einerseits, um Hinweise auf eine möglicherweise unterschiedliche Ätiologie des Hochdruckes bei diesen Untergruppen zu erhalten, zum anderen, um Ansatzpunkte für eine Differentialtherapie der Hypertonie zu gewinnen. Als Therapieprinzipien wurden dabei insbesondere β-Rezeptorenblocker und Diuretika eingesetzt. Patienten mit erhöhter Reninaktivität sollen nach Bühler [1] auf eine β-Rezeptorenblockade mit einer stärkeren Blutdrucksenkung reagieren als Patienten mit niedrigem Plasmarenin. Auf der anderen Seite konnte von verschiedenen Arbeitsgruppen [2, 5] nachgewiesen werden, daß der Hochdruck bei Patienten mit niedriger Reninaktivität günstiger durch eine Therapie mit Diuretika zu beeinflussen ist. Beide Therapieprinzipien, der Einsatz der β-Rezeptorenblocker sowie der Einsatz von Diuretika, gehören heute zu der Basistherapie der Hypertonie. Um eine mögliche Abhängigkeit des therapeutischen Effekts dieser Substanzgruppen von der Reninaktivität und dem Plasmanoradrenalin als Parameter der Sympathikusaktivität feststellen zu können, wurde eine Crossover-Studie unter Verwendng eines β- Rezeptorenblockers und eines Diuretikums durchgeführt. Als β-Rezeptorenblocker wurde Atenolol (Tenormin), ein kardioselektiver β-Blocker ohne Intrinsic-Aktivität verwendet, als Diuretikum kam die Kombination von Triamteren und Hydrochlorothiazid (Tri/HCT) (Dytide H) zum Einsatz.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Bühler, F. R., Laragh, J. H., Vaughan, E. D., Brunner, H. R.: New Engl. J. Med.: 287, 1209 (1972).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Distler, A., Keim, H. J., Philipp, Th., Philippi, A., Walter, U., Werner, E.: Dtsch. med. Wschr. 99, 864 (1974).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    De Quattro, V., Miura, Y.: Amer. J. Med. 55, 362 (1973).CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Renzini, V., Brunori, C. A., Valori, C: Clin. chim. Acta 39, 587 (1970).CrossRefGoogle Scholar
  5. 5.
    Spark, R. F., Melby, J. C: Ann. intern. Med. 75, 831 (1971).PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • U. Walter
    • 1
    • 2
  • U. Cordes
    • 1
    • 2
  • T. Philipp
    • 1
    • 2
  • A. Distler
    • 1
    • 2
  1. 1.I. Med. Klinik der Univ. MainzDeutschland
  2. 2.Abt. EndokrinologieII. Med. Klinik der Univ. MainzDeutschland

Personalised recommendations