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Volumenzweiteffekt nach einmaliger Infusion von Hydroxyäthylstärke

  • H. Köhler
  • W. Kirch
  • H. Pitz
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 83)

Zusammenfassung

Hydroxyäthylstärke (Plasmasteril 6%) ist ein kolloidales Plasmaersatzmittel mit einem hohen mittleren Molekulargewicht (\(\bar {\text{M}}\)w = 450000). Die Serumamylase spaltet dieses Polysaccharid intravasal in kleinere Bruchstücke, die dann entweder über die Nieren oder über das retikuloendotheliale System eliminiert werden [8]. Mit zunehmendem Hydroxyäthylierungsgrad — bei der vorliegenden Stärke kommen 7 Hydroxyäthylgruppen auf 10 Glukosemoleküle — nimmt die enzymatische Abbaugeschwindigkeit durch die Serumamylase ab. So wird die intravasale Verweildauer nicht nur durch die Molekülgröße, sondern auch durch den Hydroxyäthylierungsgrad bestimmt. Als Folge des intravasalen Abbaues kann sich die Teilchenzahl und damit auch die Volumenwirkung ändern. Dementsprechend haben wir in Übereinstimmung mit anderen Autoren [1, 3] einige Zeit nach Beendigung der Hydroxyäthylstärkeinfusion einen erneuten, verzögerten Volumenanstieg beobachtet. Das Ziel dieser Untersuchung war nun, den protrahierten Volumenverlauf nach einmaliger Hydroxyäthylstärkegabe zu überprüfen und zu seiner Klärung beizutragen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • H. Köhler
    • 1
  • W. Kirch
    • 1
  • H. Pitz
    • 1
  1. 1.I. Med. Klinik und Poliklinik der Univ.MainzDeutschland

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