Prognostische Bedeutung des quantitativen HBsAg-Nachweises bei der akuten Hepatitis B. Teilergebnisse einer kooperativen klinischen Studie des DFG-Schwerpunktes „Virushepatitis“

  • W. Gerlich
  • B. Stamm
  • R. Thomssen
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 83)

Zusammenfassung

In einer früheren Mitteilung über die klinische Studie des DFG-Schwerpunktes „Virushepatitis“ wurde von Kaboth et al. (1976) ein klarer Zusammenhang zwischen HBsAg-Persistenz und Prognose einer akuten Hepatitis B festgestellt. Die meisten Fälle, die histologisch und klinisch eindeutig als chronisch verlaufende Hepatitis B beurteilt wurden, zeigten eine HBs-Antigenämie ein Jahr nach Erkrankungsbeginn. Umgekehrt gab es keinen Fall mit HBsAg-Persistenz nach einer akuten Hepatitis B, bei dem nach einem Jahr ein unauffälliges histologisches Bild gefunden wurde. Die HBsAg-Persistenz ist also ein klarer diagnostischer Hinweis für einen chronischen Verlauf. Die vorliegende Untersuchung sollte die Frage klären, ob die Entstehung einer HBsAg-Persistenz schon während der akuten Krankheitsphase erkannt werden kann.

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Literatur

  1. Gerlich, W., Thomssen, R.: Standardized detection of hepatitis B surface antigen: Determination of its serum concentration in weight units per volume. Develop. Biol. 30, 78–87 (1975).Google Scholar
  2. Kaboth, U. et al.: Zwischenbericht über die kooperative DFG-Studie,,Akute Virushepatitis“. Verh. Dtsch. Ges. inn. Med. (1976) (im Druck).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • W. Gerlich
    • 1
  • B. Stamm
    • 1
  • R. Thomssen
    • 1
  1. 1.Hygiene-Inst. der Univ.GöttingenDeutschland

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