Über Methode und Ergebnisse der druckadaptierten Leberarterialisation

  • U. Matzander
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 82)

Zusammenfassung

Die Erhaltung der Leberdurchblutung sollte meiner Ansicht nach ein wesentlicher Bestandteil der modernen Pfortaderchirurgie sein, zumal in der zirrhotischen Leber ohnehin meist eine Mangeldurchblutung mit Hypoxie in den Zentren der Pseudolobuli vorliegt. Wir differenzieren genau, ob bei intrahepatischem Block und portaler Hypertension ein nennenswerter portaler Durchströmungsanteil an der Leberdurchblutung vorliegt oder nicht. Liegt noch eine portale Durchströmung vor, so wird jede Methode der einfachen Ableitung des gestauten Pfortaderblutes die Leberdurchblutung zwangsläufig weiter verschlechtern. Je mehr Blut abgeleitet wird, um so größer sind die nachteiligen Folgen für die Leberfunktion. Wir führen daher in all den Fällen, bei denen sich noch ein hinreichender portaler Durchströmungsanteil nachweisen läßt, im Anschluß an die portocavale Anastomose die druckadaptierte Leberarterialisation aus.

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Literatur

  1. 1.
    Matzander, U.: Probleme bei der Arterialisierung des intrahepatischen Pfortaderkreislaufs nach portocavalen Anastomosen. Langenbecks Arch. klin. Chir. 322, 1155 (1968).Google Scholar
  2. 2.
    Matzander, U.: Methode und Technik der druckadaptierten Leberarterialisation mit portocavaler Anastomose. Chirurg 45, 226–231 (1974).PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • U. Matzander
    • 1
  1. 1.Klinik d. Friedrich-Ebert-KrankenhausesNeumünsterDeutschland

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