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Quantitative Bestimmung von IgG-Antiglobulinen im Serum von Patienten mit chronischer Polyarthritis und anderen Erkrankungen

  • P. C. Fink
  • H. H. Peter
  • J. R. Kalden
  • H. Zeidler
  • H. Deicher
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 81)

Zusammenfassung

Antiglobuline verschiedener Immunglobulinklassen werden im Serum nicht nur bei der chron. Polyarthritis (cP), sondern auch bei anderen überwiegend chron. Erkrankungen gefunden. Auch die bekannten IgM-„Rheumafaktoren“, Grundlage der heute in die praktische Diagnostik eingeführten rheumaserologischen Reaktionen, gehören zu dieser Gruppe von Autoantikörpern, die mit verschiedenen Determinanten des IgM-Moleküls, ihres autologen Antigens, reagieren [1]. Untersuchungen von Winchester u. Mitarb. [2] haben gezeigt, daß den IgG-Antiglobulinkomplexen, die in der Synovialis und in der Synovia nachweisbar sind, eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Gelenksläsion bei der cP zukommt [3]. Nach Beobachtungen von Ziff [4] finden sich Rheumafaktoren (Rf) vom IgM-Typ und deren Komplexe mit Komplexintermediaten IgM-AntiIgG in der Synovia von Patienten mit cP. Während über Nachweis und Bedeutung von IgM-Rf zahlreiche Untersuchungen vorliegen, wurden die IgG-Antiglobuline und deren Komplexbildung mit autologem IgG und Komplement in der Synovialflüssigkeit und synovialem Gewebe von seropositiven sowie seronegativen rheumatoiden Patienten erst in jüngerer Zeit beschrieben. Diese IgG-IgGRf-Komplexe werden als hauptsächliche Ursache für die Komplement aktivitätserniedrigung in befallenen Gelenken diskutiert [5].

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • P. C. Fink
    • 1
  • H. H. Peter
    • 1
  • J. R. Kalden
    • 1
  • H. Zeidler
    • 1
  • H. Deicher
    • 1
  1. 1.Abt. f. Klin. Immunologie u. Transfusionsmedizin u. Abt. f. Rheumatologie d. Med. KlinikMed. Hochschule HannoverDeutschland

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