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17-Hydroxylase-mangel der Nebenniere als Teilursache der essentiellen Hypertonie

  • P. Göbel
  • R. Kühnel
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 81)

Zusammenfassung

Bestimmungen der individuellen Harncorticoide bei der primären chronisch arteriellen, sog. essentiellen Hypertonie mit Reist, über die ich vor 4 Jahren hier berichtete [1], zeigten bei einem Vergleich mit Gesunden eine stärker erhöhte Ausscheidung von Corticosteron und seinen Metaboliten als von Cortisol und seinen Metaboliten. Dieser Befund wurde vor anderen Erklärungsmöglichkeiten in Richtung eines partiellen 17-Hydroxylasemangels der Nebenniere in unterschiedlicher Ausprägung bei der essentiellen Hypertonie gedeutet. Ziel der vor liegenden Untersuchungen war es daher, möglicherweise den direkten Nachweis eines 17-Hydroxylasemangels beim essentiellen Hypertonus zu erbringen. Dazu wurden während einer Nierenoperation entnommene, ca. 0,5 bis 1 g schwere Nebennierenstücke von einer Vergleichsgruppe von 5 Patienten mit nicht erhöhten Blutdruckwerten und 5 Patienten mit essentieller Hypertonie, die wegen eines hypernephroiden Carcinoms nephrektomiert wurden, mit 3H-Pregnenolon inkubiert, um jeweils die 17-Hydroxylierung an Hand des gebildeten 3H-17-OH-Pregnenolons bzw. 3H-17-OH-Progesterons (über 3H-Progesteron) zu messen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • P. Göbel
    • 1
  • R. Kühnel
    • 1
  1. 1.Med. Univ.-Poliklinik TübingenDeutschland

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