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Teilungs- und Differenzierungspotenz leukämischer Zellen von Patienten mit akuten Leukämien

  • D. Hoelzer
  • E. Kurrle
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 80)

Zusammenfassung

Experimentelle Ergebnisse der letzten Jahre bestätigen die bereits früher geäußerten Hypothesen [1], daß bei der akuten Leukämie die hämopoetischen Stammzellen involviert sind. Das gilt in zweierlei Weise; einmal ist die Stammzelle offenbar Angriffspunkt für die leukämische Transformation, z. B. durch Viren, zum anderen ist das Versagen der normalen Hämopoese auf Regulations- und Differenzierungsstörungen auf Stammzellebene zurückzuführen. Weitere Einblicke in die Pathogenese der Leukämie setzen damit eine Charakterisierung des Stammzellspeichers voraus. Dabei ergeben sich Probleme insofern, als die üblichen Stammzellteste, z. B. die Milzkolonietechnik zur Erfassung der pluripotenten Stammzelle (CFUs), auf Tierexperimente beschränkt sind. Für den Menschen ist bisher nur die in vitro-Agar-Kolonietechnik, mit der die granulopoetisch determinierten Stammzellen (CFUc) erfaßt wurden, etabliert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • D. Hoelzer
    • 1
  • E. Kurrle
    • 1
  1. 1.Abt. Klin. PhysiologieUniv. UlmDeutschland

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