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Zum Einfluß von Allopurinol auf den Pyrimidinstoffwechsel

  • W. Gröbner
  • W. N. Kelley
  • N. Zöllner
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 80)

Zusammenfassung

Im Jahre 1970 wurde erstmals über einen Anstieg der renalen Ausscheidung von Orotsäure und Orotidin unter Allopurinolbehandlung berichtet [1, 2]. Dieser Anstieg ist auf eine Hemmung des Enzyms Orotidyldecarboxylase zurückzuführen, das für die Umwandlung von Orotidin-5-monophosphat zu Uridin-5-monophosphat verantwortlich ist. In vitro-Untersuchungen ergaben, daß die Ribonukleotide von Allopurinol, Oxypurinol und Xanthin ausgeprägte Inhibitoren der Orotidyldecarboxylase sind, die mit Orotatphosphoribosyltransferase einen Enzymkomplex bildet. Da Aktivitätsänderungen von Enzymen häufig mit Änderungen der Molekülgröße einhergehen, wurde der Einfluß der erwähnten Hemmstoffe auf das Sedimentationsverhalten beider Enzyme untersucht.

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Literatur

  1. 1.
    Fox, R. M., Royse-Smith, D., O’Sullivan, W. J.: Science 168, 861 (1970).PubMedCrossRefGoogle Scholar
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    Kelley, W. N., Beardmore, T. D.: Science 169, 388 (1970).PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • W. Gröbner
    • 1
  • W. N. Kelley
    • 1
  • N. Zöllner
    • 1
  1. 1.Med. Poliklinik Univ. MünchenDeutschland

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