Der akute Verschluß der Gliedmaßenarterien. Sofortmaßnahmen in der Praxis und konservative Therapie

  • H. M. Hasse
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 78)

Zusammenfassung

In der ärztlichen Praxis ist der akute Arterienverschluß stets als Notfallsituation anzusehen. Schnelles Erkennen und sofortiges Handeln entscheiden über das Schicksal der betroffenen Gliedmaße, nicht selten über Leben und Tod des Erkrankten [1, 2, 3]. Diese Feststellung hat volle Gültigkeit behalten, obwohl die Prognose durch Einsatz ideenreicher operativer Verfahren und Anwendung gezielter konservativer Maßnahmen in den letzten Jahren sich günstiger gestaltete [5, 10, 13]. Daher richtet sich der Apell an den praktischen Arzt zur primären, oft entscheidenden Mithilfe. Die Sofortmaßnahmen in der Praxis können mit der Beantwortung des telefonischen Anrufes beginnen. Im Verdachtsfall erteilen wir den Angehörigen eine Kurzanweisung. Diese lautet: Nichts tun! Komme sofort! Auf diese Weise lassen sich die früher häufig gesehenen primären Therapieschäden mit größerer Sicherheit vermeiden. Leider werden sie gelegentlich noch immer durch Laien oder Pseudoheilkundige in Form lokaler Wärmeanwendung verursacht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • H. M. Hasse
    • 1
  1. 1.Angiol. KlinikMax Ratschow-Klinik DarmstadtDeutschland

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