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Verhaltenstherapeutische Behandlung einer 72jährigen depressiven Patientin nach dem Tod ihres Ehemanns

  • K. Tzschätzsch
Conference paper

Zusammenfassung

Eine 72jährige Frau war auf Drängen der Tochter vom Hausarzt gegen ihren Wil-len eingewiesen worden. Sie fühlte sich 1 1/2 Jahre nach dem Tod des Ehemanns, den sie 8 Jahre lang gepflegt hatte, körperlich und seelisch völlig erschöpft, war von 60 auf 40 kg abgemagert. Sie hatte sich von alien Aktivitäten und sozialen Kontak-ten zurückgezogen, klagte über diffuse Ängste und körperliche Beschwerden, war antriebslos, litt unter massiven Schlafstörungen und grübelte viel. Die jahrelang verschriebenen Benzodiazepine brachten keine Erleichterung mehr. Im BDI lag mit 26 Punkten eine klinisch relevante Depression vor.

References

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1997

Authors and Affiliations

  • K. Tzschätzsch

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