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Sicherheitsaspekte bei der extrakorporalen Zirkulation (EKZ)

  • G. Lauterbach
Conference paper

Zusammenfassung

Hohe Qualitäts- und Sicherheitsansprüche an Mensch und Maschine sind im Bereich der EKZ unverzichtbare Voraussetzung, um das perioperative Risiko für den einzelnen Patienten so gering wie möglich zu halten. Im maschinellen Bereich ergaben sich in den letzten Jahren aus der engen Kooperation zwischen Industrie und klinischer Kardiotechnik vielfältige Erneuerungen und ins Detail reichende Verbesserungen, z.B. bei Schlauchmaterialien, Oxygenatoren, Blutfiltern sowie andere Innovationen und Weiterentwicklungen speziell im Bereich der Kontrollsysteme. Hochdruckstop, Niveaukontrolle, Blasendetektor u.a. erleichtern darüberhinaus die Überwachung und Steuerung der extrakorporalen Zirkulation. Die technische Qualität garantiert dabei, daß das Sicherheitsrisiko für den Patienten durch Material- oder Gerätefehler ständig weiter reduziert werden konnte. Im menschlichen Bereich, d.h. in der Bedienung und Führung der Herz-Lungen-Maschine durch den einzelnen Kardiotechniker, müssen vergleichbar hohe Wertmaßstäbe zugrundegelegt werden. Trotz der hochentwickelten technischen Sicherheit bergen Unachtsamkeit oder falsche Handhabung der extrakorporalen Zirkulation nach wie vor unkalkulierbare Risiken in sich, die im Einzelfall schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Im folgenden soll deshalb speziell auf Sicherheitsfragen, die im menschlichen Bereich liegen, eingegangen werden.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1991

Authors and Affiliations

  • G. Lauterbach
    • 1
  1. 1.Klinik und poliklinik für Herzchirurgie Medizinischen Einrichtungen der Universität zu KölnKöln 41Deutschland

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