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Myokardszintigraphie, Rechtsherzeinschwemmkatheter und EKG-Mapping während Belastung bei Frauen mit ischämischer Herzkrankheit

  • E. Neumann
  • J. Glaß
  • W. Beutell
  • K. H. Günther
  • I. Reisinger
  • D. Strangfeld
  • P. Romaniuk

Zusammenfassung

Die ischämische Herzkrankheit ist bei Frauen jüngeren und mittleren Alters wesentlich seltener als bei Männern. Trotz dieses offensichtlich geringeren kardialen Risikos weisen Frauen eine vergleichbare Häufigkeit der Angina-pectoris-Symptomatik auf; ein pathologisches Belastungs-EKG ist bei klinisch gesunden Frauen sogar in 20 bis 50% festzustellen (1). Als Ursache dieser Besonderheit wird überwiegend der Einfluß der Östrogene auf den Erregungsablauf diskutiert. Wie Untersuchungen von Jaffe (2) zeigten, vermögen Östrogene wie Herzglykoside belastungsinduzierte Endteilveränderungen hervorzurufen bzw. bekannte ST-Senkungen bei IHK zu verstärken.

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Literatur

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Copyright information

© Dr. Dietrich SteinkopffVerlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1987

Authors and Affiliations

  • E. Neumann
  • J. Glaß
  • W. Beutell
  • K. H. Günther
  • I. Reisinger
  • D. Strangfeld
  • P. Romaniuk

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