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Ungekürztes Beispiel eines nach Aktenlage erstatteten Gutachtens zur Frage, ob ein bei beruflich schwerer Arbeit manifestierter Herzmuskelinfarkt die versicherungsrechtliche Bedeutung eines Unfalls hat; zugleich ein Beispiel für Unterschiede im Versicherungsrecht der DDR gegenüber der Bundesrepublik

Gutachten für die Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung
  • E. Fritze

Zusammenfassung

Die gesetzliche Unfallversicherung der Bundesrepublik Deutschland tritt nach dem hier gültigen Unfallversicherungsrecht auch für durch Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten geschädigte Deutsche aus der Deutschen Demokratischen Republik ein, wenn diese in die Bundesrepublik Deutschland übersiedeln. Das gilt auch für die Witwe oder andere Anspruchsberechtigte, wenn der durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit Beschädigte in der DDR verstorben ist. In jedem Fall wird aber die Anspruchsberechtigung in der Bundesrepublik durch die Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung überprüft, für die Anerkennung eines Anspruchs gelten dabei die in der Bundesrepublik Deutschland gültigen rechtlichen Regelungen. Aus dem folgenden Gutachtenbeispiel geht hervor, daß die Anspruchsberechtigung in der Bundesrepublik grundsätzlich von der in der DDR verschieden sein kann.

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© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1984

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  • E. Fritze

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