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Stellenwert und Häufigkeit von Kniegelenksveränderungen bei cP

  • N. Gschwend
Conference paper
Part of the Verhandlung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie book series (DGR, volume 7)

Zusammenfassung

Von allen Gelenken scheint das Kniegelenk neben Hand- und Fingergelenken am frühesten und häufigsten von der Polyarthritis betroffen zu werden. Ob Kuhn und Potters recht haben, wenn sie meinen, dies hänge mit der außergewöhnlichen Belastung und Verletzlichkeit des Kniegelenks zusammen, sei dahingestellt. Sicher ist, daß die zentrale funktionelle Stellung, die das Kniegelenk innehat, jede schwere Dauerschädigung zur Invalidität führen läßt. Im Gegensatz zum Ellbogengelenk, dem analogen Gelenk der oberen Extremität, ist eine nennenswerte Entlastung durch die Umstellung auf das vielleicht gesunde oder weniger betroffene Kniegelenk der Gegenseite nicht möglich, einmal weil dieses mehrheitlich mitbetroffen ist, dann aber vor allem weil der Gehakt dies nicht zuläßt. Darüber hinaus kennen wir die engen funktionellen Beziehungen zu den Nachbargelenken. Beugekontrakturen der Hüftgelenke führen früher oder später zu solchen der Kniegelenke; Adduktionsfehlstellungen des Hüftgelenks haben eine Valgusbelastung, Abduktionskontrakturen aber eine Varusbelastung des Kniegelenks zur Folge.

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG, Darmstadt 1981

Authors and Affiliations

  • N. Gschwend
    • 1
  1. 1.Klinik Wilhelm SchulthessZürichSchweiz

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