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Rekombination in Eukaryonten

  • D. G. Catcheside
Part of the Genetik Grundlagen und Perspektiven book series (2843, volume 2)

Zusammenfassung

Die meisten Beobachtungen über meiotische Rekombination in Eukaryonten basieren auf zufällig ausgewählten Produkten zahlreicher Meiosen. Zum Verständnis des Mechanismus tragen diese Daten nur wenig bei, obwohl sie Phänomene wie die ‘positive Interferenz’ hervorbrachten. Praktisch alle Informationen über Meiose-Produkte (Tetraden oder Oktaden) stammen aus einigen Pilzen, bei denen die Produkte während der Reifung zusammengehalten werden. Hauptsächlich betrifft dies die Ascomyceten Saccharomyces cerevisiae (Hefen), Schizosaccharomyces pombe (Spalthefe), Neurospora crassa,Sordaria fimicola und Ascobolus immersus. Es ist angebracht, die Hinweise aus den verschiedenen Organismen getrennt zu behandeln, teilweise weil es ungeklärte Widersprüche gibt, teilweise weil Details innerhalb der Daten differieren. Die Daten, die aus Hefen stammen, sind besonders wertvoll, praktisch allein deshalb, weil die Informationen aus einer großen Zahl unselektierter, voll analysierter Tetraden stammen. Darüber hinaus sind Hefestämme im Hinblick auf genetische Faktoren, die die Rekombination betreffen, einheitlicher als beispielsweise die Stämme von Ascobolus, die aus verschiedenen Wildtypen abgeleitet wurden.

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Copyright information

© D. G. Catcheside 1977

Authors and Affiliations

  • D. G. Catcheside
    • 1
  1. 1.Australian National UniversityCanberraAustralia

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