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Exkurs: Beispiel einer handlungstheoretischen Orientierung von Aktionsforschungsprojekten

Handeln und Bewußtsein: Skizzierung ihrer Fluktuation
  • Walter Schurian
Part of the Psychologie und Gesellschaft book series (2844, volume 5)

Zusammenfassung

Etwas Naheliegendes wird oft übersehen. Erstens: Handlungsforschung bezieht sich auf menschliches Handeln und die Intervention dieses Handelns. Dennoch wird die Handlungsforschung zumeist mit den Kategorien des psychologischen Verhaltens in eine Verbindung gebracht. Vielleicht liegt in dieser Verschiebung der Schwerpunkte auch eine der Ursachen für die noch stets zu beobachtende Unsicherheit in der Diskussion über die Handlungs- oder Aktionsforschung. Zweitens: Handlungsforschung, will sie erfolgreich sein, muß sich von den inzwischen überstrapazierten Rollen- und Interaktionsmodellen entfernen. Denn diese beruhen noch allemal entweder auf den Konzepten der klassischen Systemtheorie mit ihren geschlossenen mpwf-owipwi-Relationen oder aber auf den Annahmen der mehr oder weniger ausbalancierten, homöostatischen Struktur-Funktions-Beziehungen der Rollentheoretiker. Handlungsforschung als eine Vorgehensweise der Intervention, der Veränderung verspricht dagegen eher Erfolg, wenn ihr Offenheit und Fluktuation zugestanden werden. Dazu erscheint es notwendig zu sein, die Beziehung zwischen Handeln und Bewußtsein näher zu untersuchen und in ihr die Fluktuation aufzuzeigen, bei der Handlungsforschung dann anzusetzen vermag.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co KG, Darmstadt 1978

Authors and Affiliations

  • Walter Schurian

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