Tierexperimentelle Untersuchungen zur Wirkung eines pflanzlichen Präparates auf die Harnstrom-Dynamik

  • P. Deetjen
  • S. Silbernagl
  • R. Günther
Conference paper
Part of the Fortschritte der Urologie und Nephrologie book series (2824, volume 9)

Zusammenfassung

Beim III. Harnsteinsymposium in Wien hatten wir eine erste Mitteilung über tierexperimentelle Untersuchungen zur renalen Wirkung von Urol vorgetragen*). Damals ließen sich jedoch keine sicheren Aussagen machen, da zwar wohl gelegentlich Effekte zu beobachten waren, die weit außerhalb der Streubreite der Kontrollwerte lagen, mit gleicher Dosierung bei gleichem Versuchsansatz an genetisch identischem Tiermaterial jedoch war bei mindestens ebenso vielen Tieren keinerlei Wirkung festzustellen. Es lag auf der Hand zu vermuten, daß Urol prinzipiell wirksame Bestandteile enthält, die damalige galenische Zubereitung des Präparates jedoch keine gleichmäßige Verteilung aller Ingredienzien gewährleistete. Dies mußte sich zwangsläufig im Tierexperiment spürbarer ausprägen als in der therapeutischen Anwendung beim Menschen, da gemäß dem Rattengewicht von nur 1/300 des menschlichen Gewichtes entsprechend geringere Urolmengen gegeben wurden und damit eher die Gefahr bestand, daß das wirksame Prinzip einmal gar nicht, beim anderen Mal in überhöhter Menge verabreicht wurde.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG Darmstadt 1977

Authors and Affiliations

  • P. Deetjen
    • 1
    • 2
  • S. Silbernagl
    • 1
  • R. Günther
    • 1
  1. 1.Physiologisches Institut der Universität InnsbruckAustria
  2. 2.Inst, für Physiologie der Univ. InnsbruckInnsbruckAustria

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