Zur Pathogenese und Klinik der Ammoniumuratsteinbildung

  • G. Brien
Conference paper
Part of the Fortschritte der Urologie und Nephrologie book series (2824, volume 9)

Zusammenfassung

Ammoniumhydrogenurat gehört zu den seltenen Harnsteinbestandteilen des Menschen (Abb. 1). In der Abbildung 1 sehen Sie die Häufigkeit der Harnsäure und ihrer Salze, des Ammoniumhydrogenurat und Natriumhydrogenurat-Mono-hydrat, in 3769 untersuchten Konkrementen. Als Analysemethode verwenden wir einen kombinierten kristalloptisch-röntgendiffraktometrischen Analysengang, über den wir bereits mehrfach berichtet haben (1,2). Bei 21 Harnsteinen war Ammoniumhydrogenurat Hauptbestandteil des Konkrements, in weiteren 17 wurde es als Nebenbestandteil gefunden. Damit rangiert dieses Mineral in der Häufigkeit etwa bei Brushit und Zystin.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG Darmstadt 1977

Authors and Affiliations

  • G. Brien
    • 1
    • 2
  1. 1.Urologische Klinik des Krankenhauses im FriedrichshainLehrstuhl für Urologie der Umboldt-Universität zu Berlin (Direktor: Prof. Dr. M. Mebel)Germany
  2. 2.Urologische KlinikIm Krankenhaus FriedrichshainBerlinGermany

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