Einführung

  • Alois Nowak
Part of the Uni-Taschenbücher book series (2809, volume 462)

Zusammenfassung

Das menschliche Wissen baut — bewußt oder unbewußt — auf den Erfahrungen einer Vielzahl von Vorgängern auf. Zum Teil sind uns diese Erfahrungen so selbstverständlich geworden, daß wir gar nicht über sie und ihren Ursprung nachdenken, zum Teil sind sie uns aber auch nicht immer oder nicht vollständig gegenwärtig, da das menschliche Gedächtnis nur ein begrenztes Fassungsvermögen besitzt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dieses menschliche Wissen so aufzuzeichnen und zu ordnen, daß es möglichst rasch und übersichtlich zur Verfügung steht. Besonders dringend sind diese Erfordernisse auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, wo die Information über Arbeiten älterer Forscher für jeden Wissenschaftler zur Vermeidung von Doppelarbeit, zur Planung und Vorbereitung eigener Versuche sowie schließlich zur schnellsten und rationellsten Reproduktion von Geräten, Stoffen oder Arbeitsprozessen, die bereits früher erarbeitet wurden, eine unbedingte Notwendigkeit darstellt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Zu dieser Erscheinung, für die sich die Bezeichnung Literaturflut eingebürgert hat, vgl. u. a. NESMEJANOV, A. N., in: MICHAJLOV, A. I.; CERNYJ, A. I.; GILJAREVSKIJ, R. S.: Informatik — Grundlagen. Berlin 1970. S. XVIII und S. 13 bis 18;Google Scholar
  2. eine Literaturzusammenstellung über ältere, aber z. T. noch interessante Arbeiten bringt HAUFFE, G.: Patentdokumentation mit Begriffsketten und Steilkartei. Berlin 1962. S. 14–15.Google Scholar
  3. 2).
    Zur Definition der Begriffe Information und Dokumentation sowie zur Entwicklung des Begriffs Informatik vgl. MICHAJLOV, A. I.; CERNYJ, A. I.; GILJAREVSKIJ, R. S.: Informatik — Grundlagen. Berlin 1970. 5. 32–43;Google Scholar
  4. ISAKOVIC, D., Rev. internat. Doc. (1965) 4, S.152–163. — Im angelsächsischen Sprachraum und — von dort übernommen — in der BRD wird die Bezeichnung Informatik für Computerwissenschaft gebraucht.Google Scholar
  5. 1).
    Dieser Ausdruck stammt von BURTON und KEBLER (Amer. Doc. (1960) 1, S. 20 );Google Scholar
  6. zu den statistischen Grundlagen vgl. jedoch VICKERY, B. C., Libr. Assoc. Rec. (1961) 8, S. 263–269.Google Scholar

Copyright information

© VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1976

Authors and Affiliations

  • Alois Nowak
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

Personalised recommendations