Advertisement

Was kommt nach oder anstatt der psychiatrischen Klinik?

  • Albert Diefenbacher
  • Hans-Peter Volz
  • Thomas Vogelsang
  • Peter Teckhaus

Zusammenfassung

Abgesehen von psychiatrischen Landeskrankenhäusern und psychiatrischen Stationen der Großkrankenhäuser, entstanden erst 1960 bei uns die ersten psychiatrischen teilstationären Einrichtungen in Form von Tageskliniken. Sie dienen dazu, einen vollstationären Aufenthalt entweder zu vermeiden oder zu verkürzen (Kriseninterventionsmodell, Rehabilitationsmodell), sofern die psychische Erkrankung des Patienten einen vollstationären Aufenthalt nicht zwingend notwendig macht. Außer der kostengünstigeren Behandlung (Pflegesatz), bleibt der Patient in seinem persönlichen Umfeld (Wohnung, Familie etc.) außerhalb der teilstationären Behandlungszeit, noch unterstützt von der immer häufiger werdenden Gemeinde- oder Bezirksnähe solcher Einrichtungen. So gibt es beispielsweise in Berlin eine universitäre Einrichtung, in Verbindung mit einem gemeinnützigen Verein, mit Tages- und Nachtklinik, Ambulanz, Tagesstätte und Wohngemeinschaften sowie einer arbeitstherapeutischen Werkstatt, die ausschließlich bezirksversorgend arbeitet. Auch in vollstationären Einrichtungen wird eine Stadtteilversorgung angestrebt und ist vielfach schon vorhanden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Albert Diefenbacher
    • 1
  • Hans-Peter Volz
    • 2
  • Thomas Vogelsang
    • 3
  • Peter Teckhaus
    • 4
  1. 1.I. Abt. für Allgemeine PsychatrieEvangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth HerzbergeBerlinDeutschland
  2. 2.Klinik für PsychiatrieFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland
  3. 3.Platane 19 e.V.BerlinDeutschland
  4. 4.Station RochusAlexianer KrankenhausKölnDeutschland

Personalised recommendations