Pflegeplanung und Dokumentation

  • Albert Diefenbacher
  • Hans-Peter Volz
  • Thomas Vogelsang
  • Peter Teckhaus

Zusammenfassung

Mit dem Begriff „Krankenpflegeprozeß“, der zuerst in den 50er Jahren in den USA und in England in Krankenpflegezeitungen auftauchte, verbinden sich Veränderungen im Berufsalltag der Krankenpfleger und -Schwestern, auch in der Psychiatrie. Wir wollen zunächst die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses kurz erwähnen:
  • Informationssammlung

  • Erkennen von Problemen und Ressourcen

  • Festlegen der Pflegeziele

  • Pflegeplanung

  • Pflege

  • Beurteilen der Pflegewirkung

Basis der Informationssammlung sollte ein Aufnahmeprotokoll sein, das von der aufnehmenden Pflegeperson, u. U. in Zusammenarbeit mit dem aufnehmenden Arzt, erstellt wird. Darin werden sowohl die persönlichen Daten des Patienten als auch die Beobachtungen der Pflegekraft hinsichtlich Allgemeinzustand, Stimmung, Antrieb, Orientierung, Bewußtseinslage und Verhalten dokumentiert. Besonders hervorgehoben werden Gefährdungsaspekte, wie z.B. Suizidalität, Suchterkrankungen, Anfallsleiden oder auch somatische Erkrankungen, die besondere pflegerische Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Virushepatitis, Diabetes oder Allergien).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Albert Diefenbacher
    • 1
  • Hans-Peter Volz
    • 2
  • Thomas Vogelsang
    • 3
  • Peter Teckhaus
    • 4
  1. 1.I. Abt. für Allgemeine PsychatrieEvangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth HerzbergeBerlinDeutschland
  2. 2.Klinik für PsychiatrieFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland
  3. 3.Platane 19 e.V.BerlinDeutschland
  4. 4.Station RochusAlexianer KrankenhausKölnDeutschland

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