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Immunhistochemische Untersuchungen zur Wirkung des gegen den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGF-R) gerichteten monoklonalen Antikörpers EMD 55 900 bei Kehlkopf- und Hypopharynxkarzinomen

  • I. Haas
  • P. Koldovsky
  • P. Stasiecki
  • H. Bier
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Der murine monoklonale IgG 2a-Antikörper (MAk) EMD 55 900 ist gegen die Polypeptidkette der extrazellulären Domäne des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors gerichtet. Seine antiproliferative Wirkung in vitro wird in erster Linie mit der Blockierung des Wachstumsfaktorrezeptors erklärt. Für die Wachstumshemmung in vivo wurden antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC) und komplementvermittelte Zytolyse (CDC) diskutiert. Denkbar ist weiterhin, daß das murine Fremdeiweiß eine erhöhte Makrophageninfiltration im Tumor bewirkt und damit eine verstärkte Erkennung verschiedener tumorassoziierter Antigene mit nachfolgender Stimulation des Immunsystems, unabhängig vom EGF-R-Antigen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • I. Haas
    • 1
  • P. Koldovsky
    • 1
  • P. Stasiecki
    • 1
  • H. Bier
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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