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Subjektive Beschwerden und objektive Befunde bei Patienten mit vermuteten nächtlichen Atemregulationsstörungen

  • D. Schneider
  • M. Damm
  • H. E. Eckel
  • E. Stennert
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Schlafstruktur, verstärkt sich das Schnarchen und eine unregelmäßige nächtliche Atmung. Aufgrund der umfangreichen Berichterstattungen sind die Patienten sehr gut über Atemregulationsstörungen [Rhonchopathie (R), Schlafapnoesyndrom (SAS) (S)1 informiert, aber auch fehlinformiert. In 18 Monaten wurden insgesamt 143 Patienten mit der Verdachtsdiagnose in der HNO-Uniklinik Köln vorgestellt. Insgesamt wurden 127 (89%) Männer (Durchschnittsalter 46 Jahre) und 16 (11%) Frauen untersucht. Bei 42 (29%) Patienten konnten nächtliche Atemregulationsstörungen ausgeschlossen werden. Bei 66 (46%) Patienten war eine Rhonchopathie und bei 35 (25%) Patienten ein SAS festzustellen. 58 aufeinanderfolgende Patienten wurden mit einem Fragebogen und dem Meßergebnis der Somnographie verglichen. Die Verdachtsdiagnose war bei fast 1/3 der Patienten auszuschließen. Oftmals konnten als Ursache Schlafstörungen der Ehefrauen diagnostiziert werden. Eine operative Therapie hätte aufgrund der minimalen Symptome keine Besserung der Beschwerden erbracht, Mißerfolge wären die Folge gewesen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • D. Schneider
    • 1
  • M. Damm
    • 1
  • H. E. Eckel
    • 1
  • E. Stennert
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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