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Die nekrotisierende Sialometaplasie. Ein experimentelles Modell

  • D. Kleemann
  • T. Mentzel
  • A. J. MacRobert
  • S. G. Bown
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Die nekrotisierende Sialometaplasie ist ein selten diagnostizierter Befund. Sie entspricht nach allgemeinen pathologischen Gesichtspunkten einem Speicheldrüseninfarkt. Die Kenntnis des morphologischen Bildes ist für die histopathologische Differentialdiagnostik von Bedeutung, da Verwechslungen mit Plattenepithel- oder Mukoepidermoidkarzinomen möglich sind. Folgende histomorphologische Zeichen werden bei der nekrotisierenden Sialometaplasie gefunden:
  • eine lobuläre Infarzierung mit nekrotischen Azini,

  • eine Plattenepithelmetaplasie des zentralen Gangepithels,

  • eine ausgeprägte Entzündungsreaktion,

  • der spätere Ersatz der Nekrosen in der Läppchenperipherie durch Fettgewebe sowie das Auftreten einer epithelialen Atrophie und einer periduktalen Fibrose/Sklerose.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • D. Kleemann
    • 1
    • 2
  • T. Mentzel
    • 1
    • 2
  • A. J. MacRobert
    • 1
    • 2
  • S. G. Bown
    • 1
    • 2
  1. 1.RostockDeutschland
  2. 2.LondonUK

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