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Nachweis von Masernvirusgenom mittels RT-PCR in otosklerotischen Fußplatten

  • H. Niedermeyer
  • W. Arnold
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1994 der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1994 / 2)

Zusammenfassung

Die Ätiologie der Otosklerose ist trotz intensiver Bemühungen ungeklärt. Inzwischen ist aber allgemein akzeptiert, daß die floride Form der Otosklerose, die Otospongiose, alle histopathologischen Kriterien einer chronischen Entzündung zeigt, wie von Arnold, Alter-matt und Lim belegt wurde. Immunhistochemische Untersuchungen zeigen im otosklerotischen Herd Antikörperablagerungen der IgG- und IgA-Klasse sowie Komplement C3. Elektronenmikroskopische Beobachtungen von McKenna erbrachten in Osteoblasten und mehrkernigen Riesenzellen Paramyxovirus-ähnliche Strukturen. Immunhistochemisch konnten Arnold und McKenna in Chondrozyten, Osteoblasten und Osteoklasten sowie im perivaskulären Bindegewebe otospongiotischen Gewebes Nukleokapsid-und Phosphoproteine von Masernviren zeigen. Der Nachweis von Masernvirusgenom mittels Co-Kultivierung oder in-situ-Hybridisierung war aber bislang erfolglos. Das Ziel unserer Studie ist es, mit der PCR, einer inzwischen etablierten hochsensitiven und -spezifischen molekularbiologischen in-vitro-Genamplifikationsmethode, Masernvirusgenom in otosklerotischen Fußplatten nachzuweisen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • H. Niedermeyer
    • 1
  • W. Arnold
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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