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Die chirurgische Nähmaschine — Arbeitsweise und erste Ergebnisse

  • G. Kuth
  • G. Schlöndorff
  • Ph. Moll
  • R. Mösges
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1993 book series (VBDG HNO, volume 1993 / 2)

Zusammenfassung

Das Zunähen langer Wundränder während einer Operation ist zeitaufwendig. Deshalb haben wir eine chirurgische Nähmaschine entwickelt, die nicht mit Klammern, sondern mit Nadel und Faden arbeitet. Erstmals kann mit dieser chirurgischen Nähmaschine ein mechanisierter Gewebeverschluß auch mit resorbierbarem Nahtmaterial erfolgen. Da die chirurgische Nähmaschine wiederverwendbar ist und als Verbrauchsmaterial eben nur Nadel und Faden benötigt, entspricht diese Technik zudem den ökologischen Anforderungen unserer Zeit. Die Prototypen sind je nach Anwendungsgebiet zwischen 700 und 800 g schwer; sie werden über einen Elektromotor angetrieben. Stichabstand, Überstichbreite und Anzahl der Stiche pro Minute lassen sich über eine Steuerungseinheit einstellen. Die Nahtfestigkeit läßt sich über die einstellbare Fadenspannung regulieren.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • G. Kuth
    • 1
  • G. Schlöndorff
    • 1
  • Ph. Moll
    • 1
  • R. Mösges
    • 1
  1. 1.AachenDeutschland

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