Erfahrung mit der endonasalen Laserchirurgie

  • J. Feyh
  • R. Gutmann
  • A. Leunig
  • E. Kastenbauer
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1993 book series (VBDG HNO, volume 1993 / 2)

Zusammenfassung

Die endoskopisch kontrollierte Chirurgie der Nase und der Nasennebenhöhlen stellt auch heute noch, trotz des Einsatzes feinster Instrumente, eine scharfe chirurgische Präparation dar. Obwohl das chirurgische Trauma zunehmend geringer ist, besteht intraoperativ eine Blutung im Op-Gebiet. Die entstandenen Wunden können ihrem Charakter nach nicht primär verschlossen werden und bedürfen einer den Patienten für einige Tage belastenden Tamponade. Ein besonderes Problem stellt die intraoperative Epistaxis bei Patienten mit Papillomen der Nasenschleimhaut dar, da hier eine Infektion des umliegenden Schleimhautgewebes auftreten kann, sowie postoperativ bei Patienten mit einem Morbus Osler, insbesondere bei Beteiligung der Conchen. Verschiedene Lasersysteme können hier als berührungslose Operationsverfahren Einsatz finden und ermöglichen den Verzicht auf blutstillende Tamponaden der Nase.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • J. Feyh
    • 1
  • R. Gutmann
    • 1
  • A. Leunig
    • 1
  • E. Kastenbauer
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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