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Objektive periphere Funktionskontrolle bei Tinnitustherapie

  • R. Brix
  • D. M. Denk
  • K. Ehrenberger
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1993 book series (VBDG HNO, volume 1993 / 2)

Zusammenfassung

Eine Schwierigkeit bei der Entwicklung und Überprüfung einer Tinnitustherapie besteht in der richtigen Auswahl und sorgfältigen Durchführung der Evaluationsmethoden. Bei sukzessiver Gabe von Infusionen (i.v.) mit Glutaminsäure-Diäthylester (GDEE) und Glutaminsäure (Glu) an Patienten, deren Tinnitus vermutlich infolge gestörter Funktionen im Bereich der kochleären Synapsen zwischen inneren Haarzellen und den afferenten Dendriten des Nervus acusticus entstanden sein könnte, hat sich neben der subjektiven Kontrolle mit psychoakustischen Testverfahren (Ehrenberger u. Brix 1982) zusätzlich die Registrierung des kochleären Summenaktionspotentials (Jewett I) als objektive Funktionskontrolle bewährt (Brix u. Ehrenberger 1984). Im Tierversuch konnte Klinke (1988) mittels GDEE-Applikation zeigen, daß die Welle I’ (Hughes u. Fino 1989) aus kochleären exzitatorischen postsynaptischen Potentialkomponenten generiert sein könnte.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • R. Brix
    • 1
  • D. M. Denk
    • 1
  • K. Ehrenberger
    • 1
  1. 1.WienAustria

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