Diagnostik neuroendokriner Tumoren im Kopf-Halsbereich durch Rezeptorszintigraphie

  • R. J. Kau
  • C. Wagner-Manslau
  • D. Saumweber
  • W. Arnold
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht 1993 book series (VBDG HNO, volume 1993 / 2)

Zusammenfassung

Somatostatin ist ein 1968 von Krulich entdecktes, jedoch erst 1973 von Brazeau identifiziertes regulatorisches Peptid, das als endokrine, parakrine und neurokrine Substanz unterschiedlichst pharmakologische Wirkungen zeigt und in nahezu allen Körpergeweben gebildet wird. Höchste Konzentration des Peptids finden sich besonders im Hypothalamus, in peripheren Nervenzellen, exo- und endokrinen Zellen des Pankreas und des Gastrointestinaltraktes sowie in Schild- und Speicheldrüse. Wie andere Polypeptidhormone bindet Somatostatin an hochaffine Zellmebranrezeptoren und verursacht überwiegend inhibitorische Effekte auf die Bildung und Sekretion weiterer Peptidhormone in nahezu allen endokrinen Organen. Auch für eine Reihe humaner Tumoren konnten bisher Somatostatin-Rezeptorbindungsstellen an der Zellmembran nachgewiesen werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • R. J. Kau
    • 1
  • C. Wagner-Manslau
    • 1
  • D. Saumweber
    • 1
  • W. Arnold
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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